„Desinfektionsmittel statt Gin“

März 2020

SCHWÄBISCHE ZEITUNG. Julica Renn vom Burgunderhof in Hagnau ist eigentlich bekannt für ihren Gin. Doch wegen der Corona-Pandemie ist auch in dem Familienbetrieb, den sie gemeinsam mit ihren Eltern führt, zur Zeit alles anders. Das Hotel ist geschlossen, der Vertrieb von Wein und Spirituosen erfolgt per Post. Statt Gin zu brennen, füllt die Hagnauerin momentan für die Bären- und die PandaApotheke in Markdorf Desinfektionsmittel ab. „Wir haben den Ausbruch von Corona im Familienurlaub mitverfolgt und hatten gleich das Gefühl, dass da etwas größeres auf uns zukommt“, sagt Julica Renn. Deshalb habe sie alle Ressourcen bestellt, die sie für die Produktion ihres Gins Mile High 69 benötigt. Dazu zählt auch Bio-Ethanol in einer sehr reinen Form. Er ist das Grundprodukt für den Gin und kann nicht einfach selbst gebrannt werden.

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